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Baltrum


10 Tage auf Baltrum: 7 im Zelt, 3 im Hotel.

Morgens Aufbruch nach Baltrum 2 Koffer und 2 Rucksäcke. Lange fahrt mit dem Zug. Umstieg in den Bus. Sitzen auf dem Deck des Schiffes, eine dröhnende Stimme begrüßt uns herzlich an Bord. Haben den besten Platz erwischt, neben den Lautsprechern. Ausländische Touristen schauen verdutzt, verstehen kein Wort, die Durchsage ist auf deutsch. Fahrkarten könnten noch gekauft werden und das „Bordcafé“ sei eröffnet, verkündet eine unüberhörbare knisternde Stimme aus den Lautsprechern. Land in Sicht! Überfahrt 30 Minuten. Kartenkontrolle beim verlassen des Schiffes.

Festen Boden unter den Füßen. Die Menschen strömen vom Schiff auf der Suche nach ihren Gepäckstücken, die in kleinen Containern von Bord geladen wurden. Folgen dem Hauptweg (einziger Weg, der Gepflastert ist). An der Gabelung schauen wir uns fragend an. Handy wird herausholt. Google weißt uns den Weg. Rechts geht es lang. Pferdekutsche überholt uns. Heiß, schweres Gepäck, genervt. Nächste Gabelung. Wiederum verzweifelter Blick. Handy. Rechtsrum. Irgendwann kommen keine Häuser mehr. Sind fast auf der anderen Seite der Insel angekommen.

Zeltplatz nach über einer Stunde in Sicht. Erleichterung. Roter Kopf, verschwitzt. Begrüßung von einer breitbeinig stehenden Frau, Ausstrahlung maskulin, sportlich, ihr Gesicht von der Inselsonne Gebräunt. Führt uns herum. Waschgebäude. Zeltplatz. Weg zum Strand (angeblich 8 Minuten Wegstrecke). Zelt wird aufgebaut. Ein Blick auf die Nachbarschaft. Überwiegend Eltern mit kleinen Kindern und Rentner. Zelt steht. Es ist bereits abends. Haben Hunger. Nichts essbares vorhanden. 20 Uhr Trompete verkündet das Zeichen, der „Kiosk“ (von den derzeitigen Besuchern der Jugendbildungsstätte betreut) ist eröffnet. Mit knurrenden Magen werden Chips und Snickers gekauft ( nur Alkohol und Knabberkram vorhanden). Im Zelt gieriges in den Mund stopfen, um den beißenden Hunger zu besänftigen. Erster Tag überstanden.

Aufgewacht gegen 4 Uhr morgens. Vogelgezwitscher bringt mich um den Schlaf. Blick zur Seite. Er atmet tief und laut. Ab und zu ist ein Schnarchgeräusch von ihm zu vernehmen. Beneide ihn. Verfluche die Vögel. 7 Uhr morgens. Bin wohl zwischenzeitlich eingeschlafen. Hitze hat sich im Zelt aufgestaut. Er ist noch im Tiefschlaf. Kuschel mich an. Wecke ihn somit auf. Ein Arm wird um mich geschlungen. Werde an ihn gepresst. Trotz Hitze ein angenehmes Gefühl. Geborgenheit.

Aufgestanden. Männer und Frauen Badehaus getrennt. Sehr sauber. Täglich gereinigt (wiederum von den Besuchern der Jugendbildungsstätte). Morgentoilette beendet. Auf den Weg zur anderen Seite der Insel. Dort soll sich ein Edeka befinden. Weg scheint nicht so lang wie am Vortag. Alles besorgt. Wieder auf dem Zeltplatz. Feststellung, Besteck zu Hause liegen gelassen. Erhitzen Suppe auf dem Gaskocher. Schlürfen aus dem Topf. Brötchen werden verwendet um Reste aus zu kratzten. Lecker. Strand besichtigt (kaum Leute, da am anderen Ende der Insel). Baltrum umrundet. Strand. Wandern. Strand. Wandern. Ein Tag geht in den anderen über. Zelt ist voller Sand. Machen sauber. Trotzdem alles voll.

Bauen ab. Packen alles ein. Vorfreude auf das Hotel. Endlich keine Gruppendusche mehr. Eigenes WC. Check-In ab 15 Uhr. Restlicher Tag duschen und Fernsehen. Nächster Tag machen Fotos von der Insel, vom Flughafen, der Kaninchen „Plage“. Abendessen im Restaurant vom Hotel. Alle sehr höflich. Essen besser als erwartet.

Jedoch hat alles irgendwann ein Ende. Letzter Tag. Wecker klingelt um 5:30Uhr. Nehmen erste Fähre. Busfahrt. Eine noch längere Zugfahrt. Glücklich. Endlich wieder zu Hause.

1.9.13 21:15
 
Letzte Einträge: Ziele bis Ende Februar 2016, Tag 2: Weihnachtsfeier, Tag 3: Kino, Tag 6: Vierter Advent, Tag 8: zwei Tage bis Weihnachten, Tag 9: ein Tag vor Weihnachten


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